Eine indische Klingel aus dem Nonntal – Erika Oehring, Ausstellungskuratorin Residenzgalerie

Zwei Klingeln zieren den Lenker von Erika Oehrings Fahrrad. Eine dient hauptsächlich als Schmuckstück, die zweite ist groß und silbern und hat einen angenehm-vollen, klassischen Klingelton. Während der Suche nach dieser hat sich die Kunsthistorikerin und Ausstellungskuratorin der Residenzgalerie Salzburg unter anderem stundenlang in der Chinatown von San Francisco umgesehen, aber nach langem und ausführlichen Suchen aufgegeben. Der Wunsch nach einer original chinesischen Klingel blieb auf dieser Reise unerfüllt.

Doch, warum auch in die Ferne reisen, wenn das Passende so nah liegt? Klingelfündig wurde Erika Oehring nämlich eher unbeabsichtigt auf ihrem täglichen Weg zur Arbeit. Vom Thumegger Bezirk führt sie ihr Arbeitsweg durch den Hans-Donnenberg-Park ins innere Nonntal und weiter in die Stadt. In der alten Nonntaler Hauptstraße musste sie eines Tages für einen Luftcheck stoppen und hat dabei im Fahrradladen endlich eine Klingel ganz nach ihrem Geschmack gefunden. Nicht aus China, sondern aus Indien stammt das gute Stück nun ;)

Radfahren im Alltag ist für Erika Oehring selbstredend. Das aktuelle Fahrrad ist ihr viertes Lebensabschnittsrad. Das Auto bleibt meist weggestellt in der Garage, zumal auf dem Rad im Stadtgebiet alles erreichbar ist. Fahrten nach Hause im Abendwind liebt Oehring. Ausflugsfahrten ebenfalls. Den wunderbaren Arbeitsradweg durch den Hans-Donnenberg Park empfindet Erika Oehring als die reinste Freude. Hier sind auch die Aufnahmen entstanden.

Conclusio: zwei Klingeln stehen sowohl dem Fahrrad, als auch der charmanten Besitzerin ausgezeichnet!