Durch die Schönheit der Salzburger Natur zu radeln, raubt mir gerne den Atem! – Michaela Lederer

Im Salzburger Pongau aufgewachsen, machte Michaela Lederer – wie die meisten ihrer Schulkolleginnen und Schulkollegen – mit 18 Jahren den Auto Führerschein. Mit dem Umzug zum Studium in die Stadt Salzburg hatte Michaela vorübergehend sogar ein eigenes Auto. Ziemlich schnell erfasste die längst überzeugte Allwetter- und Ganzjahres-Radfahrerin, dass ein Auto und sie schlichtweg nicht zusammen passen. Der Wagen stand unnütz und viel herum, war teuer in der Erhaltung und brauchte zuviel (Park)Platz. Autos sind allenfalls zum Teilen da, merkt die studierte Kunsthistorikerin an. Ein eignes Auto ist in Michaelas Denken nicht mehr existent.

Die im Salzburger Kunsterverein für Kommunikation und kuratorische Assistenz zuständige Frau fährt im Stadtverkehr auch nicht Bus. Dafür müsste sie sich nämlich nach einem Fahrplan richten. Mit dem Rad ist sie unabhängig und ohnehin ist für Michaela das Rad die perfekte und einzige Option im Stadtverkehr. Das Fahrrad ist Freiheit, kann (fast) überall bequem abgestellt werden und mit dem Körberl am Gepäckträger kann Michaela alle alltagsnotwendigen Dinge – von Einkauf bis zu Postsachen – gut transportieren.

Letztes Jahr wurde Michaelas langdienendes Stadtrad gestohlen. Der Ankauf eines neuen Rades steht an. Einstweilen leistet der Arbeitspendlerin für ihre täglichen Fahrten von Gneis in die Stadt ein altes Rad ihrer Schwester, das unvermutet noch im Keller stand, gute Dienste. Michaela genießt das tägliche in die Arbeit Radeln. Die dabei durchradelte Salzburger Natur raubt ihr gerne den Atem.

Die Schönheit der Stadt auf dem Rad zu entdecken ist wunderschön. Das Fahrrad und Salzburg passen für Michaela wunderbar zusammen. Oder anders formuliert: „In Salzburg macht Radfahren selbst zwischen den Wohnsiedlungen Spaß!“

Das Team des Salzburger Kunstvereins ist konsequent Fahrrad bewusst. Zu den neuen Fahrradabstellplätzen soll es bald auch ein eigenes Kunsterverein-Fahrrad für MitarbeiterInnen und ‚Artists in Residence‘ geben. Eine gute Sache! Finden wir 🙂

Die Aufnahmen mit Michaela Lederer haben wir im Künstlerhaus und auf dem am Künstlerhaus vorbeiführenden Radweg gemacht. Danke für den fröhlichen Austausch liebe Michaela!