Lebt seinem Sohn das Fahrrad als nachhaltiges, gesundes und fixes Fortbewegungsmittel vor! – Lukas Uitz Sprecher von fairkehr

Lukas Uitz engagiert sich seit deren Gründung 2007 für die Plattform *fairkehr – Verein für verkehrspolitische Bewusstseinsbildung*. Seit 2013 ist er Sprecher des Vereins. Für den passionierten Bergfreund ist die Fortbewegung mit dem Fahrrad verinnerlichte Selbstverständlichkeit. Dieses Verständnis will er auch seinem 6-jährigen Sohn vermitteln und das Fahrrad als nachhaltiges, gesundes und fixes Fortbewegungsmittel vorleben.

Lukas versteht sich selbst als Auto-unabhängig. Er braucht kein eigenes Auto, kann nach eigenen Angaben und Erfahrungen mit dem Radanhänger vieles transportieren und damit selbst einen Wohnungsumzug bewerkstelligen. Das Fahrrad ist für den studierten Geographen – der aktuell mitten in den Vorbereitungen für das fairkehrte Fest 2014 steckt – das Symbol für Freiheit. Das Rad ist überall abstellbar. Er kann, wenn er nicht mehr mag, das Rad stehen lassen und seinen Weg zu Fuß oder mit dem Bus fortsetzen. In diesem Kontext ist auch Lukas‘ Aussage „Meine Räder stehen nie alle bei mir zuhause“ zu verstehen.

Lukas ist neben seiner Arbeit bei fairkehr auch engagierter und regelmäßiger Teilnehmer bei der Critical Mass in Salzburg. Die Critical Mass ist ein verbindender Treffpunkt von selbstbewussten FahrradfahrerInnen, die sich einmal im Monat den Platz auf der Straße nehmen, der ihnen im alltäglichen Verkehr oftmals verweigert wird. Seit 2008 erobert so an jedem letzten Freitag im Monat für kurze Zeit eine Critical Mass Salzburgs Straßen. MitfahrerInnen sind unbedingt willkommen. Aktuelle Termine sind auf der Facebook Seite bzw. Website der Critical Mass zu finden und nachzulesen.

Lukas ist ein Mensch mit Visionen. Er setzt seinen Idealismus und seine Dynamik für ein ökologisch und ökonomisch faireres Miteinander ein. Nachhaltigkeit ist keine hohle Floskel, sondern tägliches, bewusstes Zeichensetzen und aktives Vorleben.

Ganz in diesem Sinne plant fairkehr ein Dokumentationsarchiv zu Fahrradwegverbesserungen im Stadtgebiet, das öffentlich mit Infos, Fotos, etc. gefüttert werden kann. An einem Ort – wo ein Fahrradweg mitten auf einer Kreuzung endet – haben wir uns für das Foto getroffen. Symbolisch und stellvertretend für viele Radwege.

Danke für die inspirierende Begegnung im Geiste des Fahrrads lieber Lukas!