Sie radelt den Mönchsberg rauf, runter und entlang – Organisationsberaterin Isabella Klien

„Wie geht das mit dem Rad, wenn man am Mönchsberg wohnt?“ Diese Frage hört die holistische Organisationsberaterin Isabella Klien häufig, seit sie neuerdings am Mönchsberg über der Stadt wohnt. Isabella ist eine Brückenbauerin, da passt dieses bergauf und bergab Radeln als Mönchsbergbewohnerin gut dazu. Unten die quirlige Stadt, oben der Muse-Garten. Hat sie es eilig nimmt sie den schnellen direkten Weg den Berg hinunter und trägt das Rad die Clemens Holzmeister Stiege hinunter in den Toscaninihof.

Ist Zeit für Muse, fährt sie auf dem Rad gemächlich den Bergrücken entlang über das Museum der Moderne und das Hotel Mönchstein hinab nach Mülln. Eine weitere Variante bietet das Schieben des Rads von Süden – dem Nonntal und aus Leopoldskron – kommend, durch das Bürgermeisterloch den Berg hinauf und nach Hause.

Isabella fühlt seit Kindheit einen starken Bezug zu ‚ihrem‘ Stadtberg und arbeitet inzwischen auch mit ihren Kundinnen und Kunden gerne und viel auf dem Wohnberg. Unter anderem bietet sie dort eigene Mittagspausen-Coachings an. Im Gehen in der Natur steht sie als Coach für Lebens- und Karrierethemen zur Seite.

Es ist ein gutes Gefühl am Berg zu wohnen. Was andere vielleicht als Strapaze empfinden, fällt Isabella Klien sichtlich und hörbar leicht. Sie singt, egal ob sie das Rad bergan schiebt oder bergab fährt und trägt.

Die Beraterin bezeichnet sich als City Radfahrerin. Das Fahrrad ist für Isabella ein gutes und alltagstaugliches Fortbewegungsmittel. Nachhaltige Mobilität ist für die Gemeinwohl Akteurin ein wichtiges Thema und das Fahrrad passt stimmig zu Isabellas Werten und Weltbild. Es ist ihr wichtig (vor) zu leben, was sie als Beraterin sagt. Mit ihrem Fahrrad lebt Isabella seit 30 Jahren eine gute Beziehung. Das KTM Classico mit 21 Gängen hat noch das Original Pickerl vom damaligen Fahrradladen und auch der Brooks Sattel ist seit Anfang an mit dabei. Nachdem Isabella alte Sachen liebt wird sie ihrem Rad auch weiterhin die Treue halten.

Nach ihrem schönsten Fahrraderlebnis gefragt berichtet die Neo-Mönchsbergbewohnerin von einem mehrere Jahre zurück liegenden Besuch bei einer Freundin am Mönchsberg. In einer lauen Sommernacht mit Grillen Musik und üppigen Düften ist sie radelnd in absoluter Freiheit über der nächtlichen Stadt auf dem Rad den Bergrücken entlang geschwebt. Isabellas Traum vom Wohnen auf dem Mönchsberg ist wahr geworden und das Radfahren wurde damit um viele Perspektiven reicher.

Ride on, ride on 🙂