Das Geburtstagsrad von Elfrid Wimmer-Repp

Efrid Wimmer-Repp mag „ihren Steg“den Wilhelm-Kaufmann-Steg, der den Salzburger Stadtteil Aigen mit der Herrnau verbindet und umgekehrt. Den Steg haben Freunde der Salzburgerin vom Büro Halle 1 geplant und für Elfrid Wimmer-Repp schafft der schicke Übergang eine starke soziale Verbindung zwischen zwei Stadtteilen, die früher wenig vereint hat. Heute radelt die Chefin der architekturbuehne ganz selbstverständlich über die Salzach zu ihrer Bank, in den Supermarkt, zu Terminen…

Groß geworden in der 1970er Generation – in der Autofahren noch als Sport aufgefasst wurde – schätzt die Präsidentin des Salzburger Kunstvereins die natürliche Freiheit und Bewegung auf dem Rad heute ganz bewusst. Das Fahrrad symbolisiert für Wimmer-Repp Ungebundenheit, sie fährt auf gleicher Höhe mit den Autos und im Stadtgebiet meist an stauenden Autos vorbei. Generell empfindet es Frau Wimmer-Repp klasse, dass sie mit dem Fahrrad Wegzeiten fast minutengenau planen kann und um so vieles schneller ist, als mit allen anderen Fortbewegungsmitteln. Frei und unabhängig obendrein.

War sie früher vorwiegend Schönwetterradlerin, nimmt Elfrid Wimmer-Repp heute bei Regen und Schnee so manchen kleidungstechnischen Stilbruch in Kauf. Outdoor-Bekleidung ist zwar funktional, aber meistens alles andere als ansehnlich. An einer selbstentworfenen und selbstgenähten Fahrrad Regenbekleidung tüftelt die diplomierte Bühnen- und Kostümbildnerin längst herum.

Das Kultrad ist ein Geschenk ihres Mannes zum kürzlich gefeierten Geburtstag. Wir finden das ist ein großartiges Präsent und wünschen dieser inspirierenden und lebhaften Frau viele glückliche Ausfahrten!